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Nützlich: sudoedit

Anmelden und arbeiten mit root-Rechten sollte man eigentlich vermeiden. Nicht alle Unixe haben ein derart ausgefeiltes Rechte- und Rollenmodell wie Solaris.

Unter Linux verwende ich sudo, um einzelnen Accounts fallweise und nur für einzelne Kommandos "root-Rechte" zu geben.

Bisher an mir vorbeigegangen ist eine sehr nützliche Funktion von sudo namens sudoedit. Hiermit kann man es Nutzern erlauben, Dateien mit dem Editor ihrer Wahl zu bearbeiten, für die sie erweiterte Rechte brauchen.

Ein Beispiel:

svenadmin      kastenfrosch=sudoedit /etc/named.conf

Der Nutzer svenadmin kann auf dem System kastenfrosch die Datei /etc/named.conf editieren, er muss nur statt z.B. "vim /etc/named.conf" den Befehl "sudoedit /etc/named.conf" verwenden.

Die Umgebungsvariable $EDITOR steuert dabei, welcher Editor aufgerufen wird. Der Editor selbst wird dabei nicht mit "root-Rechten" ausgeführt. sudoedit kopiert die Datei in ein temporäres Verzeichnis und kopiert sie zurück, wenn der Editor beendet wird.

Sehr praktisch, um einzelne administrative Tätigkeiten zu delegieren.

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